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Das Hausdülmener Indiaca-Märchen

Zweiter Teil

-Ähnlichkeiten mit lebenden und anwesenden Personen sind durchaus beabsichtigt-

Und wie alle Märchen fängt auch dieses Märchen mit "Es war einmal" an.

Es waren einmal 12 junge Mädchen in Hausdülmen; naja zugegeben nicht alle waren ganz jung, aber zumindest die meisten.

Es waren einmal 12 junge Mädchen in Hausdülmen, die hatten sich wie viele andere in Hausdülmen auch dem Indiaca Sport verschrieben. Und jede Minute ihrer freien Zeit nutzten sie, um ihren Sport ausüben zu können.

Denn sie hatten einen Traum, den sie unbedingt verwirklichen wollten. Denn auch sie wollten mit ihrer jeweiligen Mannschaft Deutscher Meister werden. Nicht nur weil dies sportlich ein ganz toller ERfolg ist und man dann auch ganz toll feiern kann, sondern auch weil sie insgeheim gehofft haben, dass auch sie mal zum Bürgermeister dürfen und er ihnen auch die Sportplakette überreicht und ihnen dabei die Hand schüttelt. Aber wie schon im ersten Hausdülmener Indiaca Märchen war klar, das funktioniert nur, wenn man auch einen Meistertitel nach Hausdülmen holt.

Also überlegten unsere 12 Mädchen, wie man das wohl schaffen kann. Märchen lassen sich nicht beliebig wiederholen und auch die Wunderfedern des HAUSDÜLMENER Pieleken, die im ersten HAUSDÜLMENER Indiaca-Märchen so wunderbar funktioniert haben, sollte man nicht überstrapazieren, da man nie weis, ob die Zauberwirkung nicht bereits vertan ist.

Da hilft wohl alles Nichts, sagten unsere Mädchen, dann müssen wir die Sache wohl selbst in die Hand nehmen. Und selbstbewusst fügten sie hinzu: Wenn wir es wirklich wollen, dann schaffen wir das auch. Und zu unserem Zauberpieleken könne wir immer noch gehen und uns die Zauberfedern abholen.

Also verbrachten sie viel Zeit in der Sporthalle der Schule, spannten das Netz zwischen die Pfosten und tranierten mit großem Ehrgeiz.

Doch obwohl sie soviel tranierten waren sie unsicher und fürchteten es nicht zu schaffen. Mona Felling meinte: "Wir sind zwar schon ganz gut und könnten es auch schaffen, aber wir brauchen noch jemand, der uns alle Tricks und Kniffe zeigt." Ja stimmte Maike Schulze zu, jemand der vielleicht auch schon mal Meister war oder noch besser ergänzte Ann Riecker, jemand der schon mal Weltmeister war.

Hey sagte Ann-Kathrin Terhorst, in der Gaststätte Böinghoff geben Alvine Alf und Lisa Scheipers, die Indiaca-Weltmeisterinnen von Grün-Weiß doch immer noch ihre wöchentlichen Autogrammstunden, die fragen wi, ob sie uns nicht trainieren wollen. Denn immer nur Autogramme geben und die Werbesendungen fürs  Fernsehen zu machen, ist für echte Weltmeister auch ein bisschen wenig. Und nachdem Alwine und Lisa ihre ganzen Termine mit Boris Becker und Michael Schumacher abgesagt hatten, stand dem Training nichts mehr im Wege.

Endlich können wir mit echten Weltmeisterinnen trainieren freute sich Julia Bendieck und Sina Asselmann fügte hinzu: Ich glaube dann können wir das auch schaffen. Können es schaffen ?????????? Wir müssen es schaffen sagte Dorina Depel, denn nicht ist lustiger und macht mehr Spaß als Deutsche Meisterschaften, vor allem wenn man sie gewinnt. Und irgendwie waren un alle sehr zuversichtlich, dass die Mädchen 11-14 auf einem guten Weg waren ihr Ziel zu erreichen.

Ja aber was machen wir fragte Carina Gunja, wir sind etwas älter, wir gehören zum Team 15-18 Jahre. Wir wollen auch unbedingt nochmal Deutscher Meister werden. Und vor allem sagte Lisa Hennemann fast schon ein wenig wehmütig: In dieser Konstellation wird es die Mannschaft zukünftig nicht mehr geben, da viele altersbedingt ausscheiden müssen. Dem stimmte Julia Preuß zu und bestärkte: Auch wenn wir schon zweimal Deutscher Meister waren: Ich will mehr!!!! will mehr, Willmer wiederholte Carina nachdenklich, da kenn ich nur einen. Den Holger, der wohnt ganz am Rande von Hausdülmen, draußen An der Heide. Der will nicht nur immer mehr, der heißt auch so. Holger Willmer. Das ist der Richtige für uns, der soll uns trainieren!

Na prima sagte Anne Kock, dann sied ihr bestens versorgt, aber was machen wir. Aus dem Team 15-18 sind wir schon einige Zeit herausgewachsen.  Genaugenommen sind wir ja schon was Besonderes, bestärkte Anja Frerichmann und deshalb brauchen wir als Trainer und Betreuer auch einen BESONDEREN Mann. Und damit war klar, das konnte nur B. Sondermann als Bernd Sondermann sein. Gesagt getan. Auch hier war die Trainerfrage gelöst.

Nun konnte das Training losghen. Blocken, Stellen, Schmettern, immer wieder wurde es geübt und irgendwann klappte es wie im Schlaf, und in den Spielerinnen wuchs ein unbändiger Siegeswille. Und plötzlich spürten sie es: Wir können es auch diesmal schaffen!

Na ob die alles richtig machen? Das HAUSDÜLMENER Pieleken schwamm aufgeregt den Heubach entlang und immer wenn es in Richtung Schule schaute sah es Licht in der Halle und man konnte ahnen, dass dort hart und fleißig traniert wurde. Die glauben wohl immer noch, die hätten es damals ohne meine Zauberfedern geschafft. Naja, ich weis es besser. Aber dieses Jahr war noc keiner hier um die Federn abzuholen. Man muss sie doch unbedingt dabei haben, man bracht doch die Unterstützung der Heimat. Das HAUSDÜLMENER Pieleken war ratlos. Hat es doch in den vergangenen Jahren immer einige ihrer Zauberfedern geopfert und dafür gesorgt dass Titel um Titel nach HAUSDÜLMEN kam. Ich glaube, ich werde mal zu unserem großen Schmied gehen, der soll die Federn heimlich im Gepäck verstauen, denn ohne Zauberfedern geht es nicht. Gesagt getan: Das HAUSDÜLMENER Pieleken ging auf den Perdekamp zum gorßen Schmied und sagte: Hallo Meister Gerd, Ihr müsst dafür sorgen, dass die Federn mit zu den Deutschen Meisterschaften kommen, sonst können die Mädchen nicht gewinnen!!

Glaubst du wirklcih, dass das nur an den Federn liegt frage Meister Schmied ein wenig spöttisch. Ja, ja rief das HAUSDÜLMENER Pieleken aufgeregt und man konnte merken, dass es sich wirklich Sorgen machte. Nun gut, sagte Meister Schmied, ich werde mit meinen Gesellen dafür sorgen, dass alles getan wird um den Titel nach HAUSDÜLMEN zu holen. Der Meister nahm die Federn entgegen und legte sie unter seine Werkbank. Und sichtlich beruhigt schwamm das Pieleken in Richtung Dorfmitte davon.

Dann kam der große Tag. Mit wunderschön geschmückten Kutschen fuhr man zum Tunier und überall unterwegs jubelten die Leute den Hausdülmener Fahnen zu. Am Tunierplatz angekommen, wurden erst mal alle Sachen ausgepackt. Und da fielen den Trainern auch die Zauberfedern in die Hände, Meister Schmied hat sie ohne viel Aufhebens ins Gepäck geta. ERst hatten sie ein schlechtes Gewissen, dass sie vor lauter trainieren die Zauberfedern völlig vergessen hatten. Doch dann waren die Trainer sich einig: Wir haben gut trainiert mit unseren Mannschaften und die Mädchen sind gut drauf, dieses Jahr werden wir es auch ohne Zauberfedern schaffen. Jeder hat in der Vorbereitung seine Aufgabe erfüllt und das Pieleken hatte freiwillig die Federn geopfert. Was sollte jetzt noch schiefgeheh.!!!!!!!

Ja, ja, was sollte jetzt noch schiefehehen.!!!!!!!!

Ganz einfach!!!!!!! Alles was nur schief gehen kann!!!! Denn auch die anderen Mannschaften hatten gut traniert und irgendwie kamen wir nicht so richtig in Schwung. Aber wie das so ist auf großen Tunieren, irgendwann legt man den Schlater um, zeigt Biß und so konnten unsere Mädchen 11-14 im ewigen Nachbarschaftsduell die eigentlich favorisierten Halteraner schlagen und verdient Deutscher Meister werden. Und auch die Mädchen 15-18 waren guter dinge. Ihnen war zu jeder Zeit anzumerken, dass sie undbedingt gewinnen wollen. Und dies ist ihnen auch in hochklassigen und spannenden Spielen gelungen. Sie wollten den Hattrick und sie haben ihn geschafft! Wenn dann leichtfertig davon gesprochen wird, dass auch Glück dabei war, so lasst euch vom Chronisten sagen "Glück, Glück ist verborgenes Können". Und auch die Frauen Mannschaft um Anne Kock und Anja Frerichmann zeigten ihr Können und setzten sich gegen den ERzrivalen TSV Enzweihigen durch und gingen als verdienter Sieger vom Platz. Doch damit nicht genug. Diese Mannschaft musste dann auch gleich in der Champignons League ran. Das nicht nur ein Vergleich aller europäischen Mannschaften, sonder weltweit. Auch hier konnte der verdiente Lohn im Endspiel gegen Estland eingefahren werden. Es gab reiclih Grund zu feiern und es wurde davon auch reichlich Gebrauch gemacht.

Nach all diesen großen Erfolgen in der Meisterschaft und im World Team-Cup ging es wiederum mit prachtvoll geschmückten Kutschen auf den Heimweg nach HAUSDÜLMEN und noch mehr Leute jubelten den Hausdülmener Fahnen zu und ein jeder im großen Reich kannte nun das sportliche Dorf nahe der großen Stadt, die jetzt nich nur durch ihre Wildpferde weltberühmt war.

Einige Tage später; der Kater von dem Erfolgsrausch verflog langsam und sie merkten, dass sie wieder zu Hause waren, da machten die Trainer mit ihrem Mannschaften gemeinsam einen Spaziergang am Heubach. Und - wie kann es in einem Märchen anders sein - wartete dort bereits das Pieleken auf sie. Überglücklich erzählten die MÄdchen von ihren Erfolgen und die Trainer bedankten sich ganz herzlich für die Federn und sagten auch, dass sie diesmal die Federn eigentlich gar nicht gebraucht haben. "Wie????", sagte das Pieleken, "ihr habt gewonnen, obwohl ihr meine Federn gar nicht ausgepackt habt und meine Zauberfedern gar nicht am Spielfeld dabei hattet???" Dann braucht ihr mich ja gar nicht mehr, dann bin ich ja eigentlich überflüssig!! sagt das Pieleken ein wenig trauig. Halt, Halt sagten die Trainer so einfach ist das nun auch wieder nicht, denn mit Leistung, Einsatzwille und Teamgeist kann ein einzelner Sportler und auch eine Mannschaft unglaublich viel erreichen. Aber ohne Unterstützung von außerhalb - und dazu gehören auch deine Zauberfedern - sind derartige Erfolge kaum zu erreichen. Das Pieleken lächte zufrieden, wiege den Kopf, drehte sich um und paddelte davon. Wo willst du hin??? riefen die Mädchen hinterher. Nun, sagte das Pieleken, wie das im Märchen halt so ist, ich kenne da in der Stad noch einen großen weisen Riesen, dem werde ich sagen, dass ich auch zukünftig seine Unterstützung braucht um auch zukünftig noch viele Meistertitel nach Hausdülmen zu holen!!!

Und ich weis, er wird euch die Unterstützung geben!!!!Denn auch er ist genau wie wir alle hier verdammt stolz auf dass, was jede Einzelne von euch geleistet hat.

 

Geschrieben:

Andreas Metelski

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